Das Gericht des Freiburger Saanebezirks schickt einen Heroindealer für sechseinhalb Jahre ins Gefängnis - und zwar unbedingt.
Der Staatsanwalt hatte zwölf Jahre beantragt.
Das Gericht kam aber zum Schluss, dass der Angeklagte nur ein Mitläufer war.
Der 40-jährige war im Jahr 2004 an einem Heroinhandel beteiligt.
Er hatte dies stets bestritten, obwohl die Polizei seine Fingerabdrücke auf den Paketen fand.
Insgesamt wurden damals 14-einhalb Kilogramm Heroin sichergestellt.
Das ist die zweitgrösste Menge, mit der sich die Freiburger Justiz je beschäftigen musste - nach der Albatros-Affäre aus dem Jahr 2002.