Joël Ray - River

Es ist ein später Karriere-Start, dafür aber überaus vielversprechend. Vor zwei Jahren veröffentlichte der 32-jährige Berner Joel Ray in Eigenregie sein Debüt «Diverscity», mit dem er mit verschiedenen Stilen von Singer-Songwriter bis Pop experimentierte. Mit seiner berührenden Stimme und den cleveren Songs konnte er die Schweizer Musikszene und -kritiker gleichermassen überzeugen.

Mittlerweile hat der Songwriter einen Plattenvertrag unterschrieben, das Booking für die kommende Tour im 2019 macht Reto Grossen, der für seine Arbeit mit William White bekannt ist. Gute Voraussetzungen also, dass die neue Single «Bigger Love», mit der Joel Ray sein Gespür für grosse Popmelodien nochmals verfeinert hat, die öffentliche Wahrnehmung bekommt, die sie verdient.

Es sind aber nicht nur die starken Melodien, die Joel Ray zu einem vielversprechenden Newcomer machen, sondern auch die Dringlichkeit seiner Botschaften: «We Buy shit we don’t need – with money we don’t have – to impress people we don’t like». Diese Worte stehen in weisser Farbe, vermutlich mit einer Spraydose aufgesprüht,  auf einer Backsteinmauer, wahrscheinlich in irgendeiner Stadt auf dieser Welt. Joel Ray hat ein Bild davon auf Facebook entdeckt. Man könnte stundenlang über diese Worte nachdenken, denn in ihnen stecken mehrere Botschaften. Die Dringenste hat ihn dazu inspiriert «Bigger Love» zu schreiben: Nachhaltiges Glück findet man nicht in Geld, sondern in Beziehungen, Freundschaften und in der Liebe.

Der Song ist ein Vorbote auf die neue EP «River», welche im März 2019 erscheinen wird. Entstanden sind die Songs in Zusammenarbeit mit dem Produzenten Cyrill Camenzind und Massimo Buonnano, die bereits mit Künstlern wie Seven, John Mayer und Gregor Meile gearbeitet haben.

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