Bligg - Okey Dokey II

15 Jahre nach seinem legendären Mix-Album «Okey Dokey» macht Bligg ein altes Versprechen wahr und präsentiert den Nachfolger des Klassikers. Das Warten hat sich mehr als gelohnt.

2005: Das meistverkaufte Handy ist das Nokia 1110, im Kino läuft Harry Potter und der Feuerkelch, Josef Ratzinger wird Papst und Europa zittert vor der Vogelgrippe. <u1:p></u1:p>

In Zürich released Bligg sein erstes Mix-Album, das seither als Standardwerk eidgenössischen Sprechgesangs gilt. Seither fordern Fans bis zum heutigen Tag <u1:p></u1:p>

unermüdlich einen Nachfolger des Klassikers. Nun ist sie also da, die lang ersehnte Songsammlung – «Okey Dokey II»! Wenn Bligg auf dem neuen Album seinen musikalischen Ursprüngen einen Besuch abstattet, geschieht dies so unverkrampft, wie wenn sich zwei alten Freunde zufällig in einer Bar über den Weg laufen und die Begegnung nach einer spontanen Beizentour in einem Dönerladen endet, während über der Stadt die Sonne wieder aufgeht. Man erfindet alte Geschichten komplett neu, bringt sich gegenseitig auf den neuesten Stand der eigenen Biografie und macht auf dicke Hose, sorgt sich um die Zukunft der inzwischen geborenen Kinder, nimmt einander hoch, rotzig wie früher, wundert sich melancholisch, wie schnell die Zeit doch vergeht – und bestellt noch eine Runde, weil jünger begegnet man sich nicht mehr. <u1:p></u1:p>

So in etwa klingt «Okey Dokey II» und ist ein würdevoller Nachkomme seines Erstlings.<u1:p></u1:p>