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Unterhaltsames 0:0 in Murten

29.08.2020

Die Partie beginnt in Murten trotz des nassen Rasens munter, beide Mannschaften zeigen gute Ansätze. Die grösste Chance der Anfangsphase verzeichnet allerdings der FC Murten durch einen schön ausgeführten Konter. Im Eins-gegen-Eins behält der Wünnewiler Torwart Tobias Schneuwly aber dank einem guten Fussreflex die Oberhand. Je länger die erste Halbzeit dauert, desto mehr Spielanteile können die Seeländer übernehmen. Die letzte Viertelstunde vor der Pause reihen die Murtener Chance um Chance, oft mit langen Bällen und viel Geschwindigkeit über beide Seiten. In der 33. Spielminute verfehlt Boby Bikie Juniors Aussenristschuss nur knapp den langen Pfosten. Zwei Minuten später setzt Murtenstürmer Patrick Almeida einen Schuss aus zehn Metern übers Tor. Zur Pause schmeichelt das 0:0 vor allem den Sensler Gästen. Doch Wünnewil-Trainer André Jucker findet in der Pause die richtigen Worte die Flamatter kontrollieren die schnellen Aussenangriffe des FC Murten in der zweiten Halbzeit viel besser. In der Folge nimmt das Spiel an Physis zu, mehrere gelbe Karten und viele Unterbrüche werden vom Publikum zähneknirschend aufgenommen. Nach einer Stunde kommt Wünnewil-Flamatt durch Cédric Jung zu einer Topchance: Nach einem schnellen Einwurf auf der rechten Angriffsseite, findet die Flancke den Sensler Stürmer. Dieser trifft den Springball aus fünf Metern nicht richtig und setzt ihn neben den Pfosten. Die Murtener nehmen dann aber das Spiel sofort wieder in die Hände, erarbeiten sich mehrere Chancen aus dem Spiel aber auch nach stehenden Bällen. Zu einem Tor reicht es aber nicht, denn im Abschluss wird wiederholt gesündigt. Die gut 50 Zuschauer in Murten haben sich in der Nachspielzeit bereits mit dem 0:0 abgefunden, da tritt Wünnewil nochmals einen Eckball. Cédric Jung köpft den Ball schön Richtung Tor, doch dort steht ein Wünnewiler Mitspieler, welcher auf der Linie ungewollt für die Murtener rettet. Mit dieser Aktion geht ein unterhaltsames 0:0 zu Ende, ein Match, in welchem ohne Probleme auf beiden Seiten mehrere Tore hätten fallen können. Der FC Murten hätte den Sieg übers ganze Spiel gesehen jedoch verdient, gestohlen ist der entführte Punkt von Wünnewil aber sicherlich nicht.

Falls Corona keinen Strich durch die Rechnung macht, geht es für die beiden Mannschaften in der 3. Liga am nächsten Sonntag weiter. Murten fährt auswärts nach Bösingen (13:00) und Wünnewil-Flamatt empfängt zu Hause den FC Cressier (15:00).

Sport

Auswärtsniederlage für Aergera Giffers

27.09.2020

Aergera verliert nach einer durchzogenen Leistung mit 2:4 bei Floorball Uri

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Auswärtsniederlage für Aergera Giffers

27.09.2020

Nach einem ansprechenden Saisonstart mit einem Sieg und einer Niederlage nach Verlängerung reisten die Senslerinnen positiv gestimmt ins Urnerland. Floorball Uri seinerseits verlor zweimal zum Saisonbeginn und konnte erst einen Sieg nach Verlängerung feiern. Die letzten Duelle dieser Mannschaften waren jeweils sehr eng, es durfte also ein spannendes Spiel erwartet werden.

In den ersten 20 Minuten wurde dieses Versprechen allerdings von beiden Mannschaften nicht eingelöst. Der Match plätscherte vor sich hin, Chancen ergaben sich praktisch nur nach Fehlern in der Defensive. Trotzdem war Aergera das bessere und vor allem spielbestimmende Team, auch wenn die Equipe von Christoph Zingg zweimal das Glück mächtig in Anspruch nehmen musste um nicht in Rückstand zu geraten. Einmal rettete der Pfosten die geschlagene Torhüterin Sarah Berger, einige Zeigerumdrehungen vorher kullerte der Ball Quer der Linie entlang, die Schiedsrichter entschieden trotz Urner Torjubel aber richtigerweise auf kein Tor. Die Mehrzahl der Chancen lag allerdings klar beim Gastteam, in der 16 Minute konnte Alyssa Burri einer der zahlreichen Gelegenheiten zum 1:0 nutzen. Die Freude war allerdings von sehr kurzer Natur, denn Uri konnte noch vor der ersten Pause durch einen Weitschuss ausgleichen.

In den zweiten 20 Minuten änderte sich das Bild dann grundlegend. Aergera hatte Mühe mit den destruktiv spielenden Urnerinnen, welche das Spieldiktat Giffers überliessen und ihre Chancen in Konterattacken sahen. Nach acht gespielten Minuten im Mitteldrittel nutzte das Heimteam wieder einen Weitschuss zur Führung. Für die Senslerinnen kam es gar noch dicker. Kurz vor der zweiten Pause stand die Aergera Defensive viel zu weit von den Gegnerinnen weg und Uri konnte aus dem Slot hinaus auf 3:1 erhöhen.

In den letzten 20 Minuten beschränkten sich die Gastgeberinnen wiederum auf das Verwalten des Vorsprungs. Aergera's Abschlüsse wurden meist geblockt. In der 55. Minute machte Uri dann mit dem 4:1 den Deckel drauf. Wieder war die Fraudeckung in der Aergera Defensive ungenügend, denn Uri verwertete den zweiten Abpraller bei Sarah Berger zum 4:1, nachdem die Freiburgerinnen den Ball zweimal nicht klären konnten. Das 4:2 durch Nadja Schüpbach 24 Sekunden vor Schluss war dann nur noch Resultatkosmetik und gleichzeitig auch das Schlussresultat.

Insgesamt agierte die Mannschaft von Christoph Zingg zu wenig konsequent und zu fehlerhaft, als dass Punkte verdient gewesen wären. Weiter gehts für Aergera Giffers am nächsten Samstag gegen die Hot Chilis Rümlang/Regensdorf.

Sport
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Sechs Spieler der Bulls in Quarantäne

25.09.2020

Bulls-Sportchef Martin Jeckelmann erklärt im Interview, was der Entscheid des Kantonsarzts für die Düdinger bedeutet.

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Sechs Spieler der Bulls in Quarantäne

25.09.2020

Nach dem am Mittwoch bekannt gewordenen positiven Corona-Test bei einem Spieler der HC Düdingen Bulls sind nun die Konsequenzen für den Verein klar: Wie die Bulls in einer Mitteilung schreiben, müssen sich sechs Spieler der ersten Mannschaft für zehn Tage in Quarantäne begeben. Dies hat der Freiburger Kantonsarzt Thomas Plattner entschieden. Der Rest des Teams, inklusive Staff, kann heute wieder den Trainingsbetrieb aufnehmen und wird morgen Samstag das Heimspiel gegen den EHC Thun bestreiten. /chz

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